Verdi tarifvertrag rufbereitschaft

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Geplant ist auch, einige grundpolitische Leitlinien für die Tarifpolitik auszuarbeiten, die für die gesamte Verdi verbindlich sein sollten. Verstößt der Abschluss eines Tarifvertrags gegen diese Leitlinien, sollte die nationale Ebene ein Vetorecht haben, obwohl die Einzelheiten noch ausgearbeitet werden müssen. Schließlich wird es einen einheitlichen Streikfonds für die gesamte Verdi-Organisation geben, der auf nationaler Ebene verwaltet wird. Der Landesvorstand wird auch die endgültigen Entscheidungen über Streiks oder Arbeitskampfmaßnahmen treffen. Verdi hat seit Mai 2013 häufige Streiks bei Amazon organisiert, um Forderungen an den Einzelhändler zu drängen, die Löhne für Lagerarbeiter nach Tarifverträgen im deutschen Versandhandel und im Einzelhandel zu erhöhen. Amazon hat solche Forderungen zurückgewiesen und darauf bestanden, dass es sich auch ohne Tarifverhandlungen um einen “fairen und verantwortungsvollen Arbeitgeber” handelt und die Löhne, die es zahlt, am oberen Ende des Einzelhandels- und Versandhandels stehen. Das deutsche Arbeitsrecht verpflichtet keinen Arbeitgeber/Reeder, Tarifverträge auf Arbeitnehmer an Bord seiner Schiffe unter deutscher Flagge anzuwenden. Die Tarifverträge in der deutschen Schifffahrtsindustrie (Manteltarifvertrag See und Heuertarifvertrag Siehe) gelten nur, wenn: Niemand kann gezwungen werden, den Streik zu brechen! Streikende Arbeit kann verweigert werden. Dies ist keine ungerechtfertigte Arbeitsverweigerung. Auch im Falle eines Streiks dürfen Ihre Vorgesetzten nicht einseitig so genannte “Notdienstarbeiten” anordnen.

Notarbeit ist nur mit Zustimmung des Gewerkschaftsstreikkomitees erlaubt. Überstundenimationen im Zusammenhang mit der Teilnahme am Streik sind rechtswidrig. Es besteht keine Verpflichtung, die durch den Streik verlorenen Stunden zu überarbeiten. Im selben Monat schloss Verdi seinen ersten Tarifvertrag mit der Deutschen Lufthansa ab. [24] Kurze Zeit später wurde Verdi offiziell in den DGB aufgenommen. [25] Neben den Abteilungen sieht die Verdi-Satzung auch die Einrichtung sogenannter Personengruppen auf Bezirks-, Landes- und Landesebene vor. Verdi hat derzeit insgesamt acht Personengruppen: Maßnahmen des Arbeitgebers zur Teilnahme am Streik sind verboten! Die Teilnahme an einem rechtmäßigen Streik stellt keinen Verstoß gegen den Arbeitsvertrag dar. Die gegenteiligen Forderungen der Arbeitgeber sollen einschüchternd sein. Wenn Ihnen ein Vorgesetzter mit Konsequenzen droht, informieren Sie Ihren Ansprechpartner bei der Gewerkschaft, damit Nachteile konkret und nachprüfbar dokumentiert werden können.

Um zu verhindern, dass der Arbeitgeber rückwirkend versucht, Mitarbeiter im Inneren für ihre Streikbeteiligung zu disziplinieren (Mitteilung, Nichtverlängerung von befristeten Verträgen, Abmahnungen, Einschränkung und Kündigung von Freiberuflern), haben wir als Gewerkschaft die Möglichkeit, eine Maßnahmenklausel im kampforientierten Tarifvertrag auszuhandeln, um Freiberufler und Stammbeschäftigte zu beschützen.

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